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2021 06 16 Abschluss AusbildungWährend der Trainings-/Wettkampfbetrieb auf den Sportplätzen und in den Schwimm-/Turnhallen in den letzten Monaten brach lag, absolvierten mehr als 50 Sportfreundinnen und Sportfreunde die Übungsleiter-Ausbildung im sportartübergreifenden Breitensport. Sie nutzten die gewonnene Freizeit, um insgesamt 120 Lerneinheiten zur Ausstellung der DOSB ÜL-C-Lizenz zu erwerben.
Aufgrund der Eindämmungsverordnung wurde eine Mischung aus Präsenztagen sowie Live-Online-Meetings und Onlinephasen durchgeführt, bei der das Verhältnis von Vortrag und Gruppenarbeit stimmte, um die Teilnehmenden aktiv zu fordern und zu fördern. Zum Abschluss meisterten alle ihre mündliche wie schriftliche Prüfung, in der gezeigt wurde, das Gelernte anzuwenden. Nun stehen noch Hospitationen auf der Agenda, welche mit den Lockerungen im Sportbetrieb jedoch sicher keine große Hürde mehr darstellen.
An den vier Lehrgangsmodulen, welche im Laufe der letzten anderthalb Jahre gestartet sind, nahmen insgesamt 55 Übungsleiter*innen im Alter von 16 bis 67 Jahren aus 20 Vereinen des Saalekreises, vier Mitgliedsvereinen der Stadt Halle und drei Sportvereinen aus dem benachbarten Burgenlandkreis teil. Das Durchschnittsalter der Übungsleiter*innen Module betrug 30 Jahre. Diese „Verjüngung“ der Teilnehmenden beobachten wir in den letzten Jahren vermehrt. Auch der Anteil an Frauen im Ehrenamt stieg deutlich an. Gegebenenfalls ist dies dem Blended Learning Format der DOSB Übungsleiter-Ausbildung zu verdanken. Wir freuen uns über diese positive Entwicklung und halten an der Hybrid-Variante der Ausbildungslehrgänge auch unabhängig von Corona fest. 
Allen Übungsleiter*innen wünschen wir bei ihrem Ehrenamt viel Freude, Energie sowie Erfolg.

 

2021 06 08 AEVO 13EindVIn den vergangenen Wochen sorgten ständig veränderte Verordnungslagen im Zusammenspiel mit fallenden Sieben-Tage-Inzidenzen für erhebliche Verwirrung. Derzeit sind die Regelungen der Verordnung zur Änderung der 13. Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-​CoV-2 in Sachsen-​Anhalt vom 01.06.2021 anzuwenden.
Da nun auch im Saalekreis der Inzidenzwert von 35 an fünf aufeinander folgenden Tagen unterschritten wurde, gelten seit Dienstag, dem 08.06.2021 zudem die Regelungen nach § 13 Absatz 2 der Änderungsverordnung der 13. SARS-CoV-2-EindV, veröffentlicht mit der 2. Amtlichen Bekanntmachung des Landkreises vom 07.06.2021.

Vorbehaltlich einer weiteren Änderung der derzeit gültigen Verordnung sind folgende Regelungen für den Sport im Saalekreis bei einer weiterhin stabilen Inzidenz von unter 35 bis zum 29.06.2021 verbindlich.

Training im Freien und in geschlossenen Räumen
Der Trainingsbetrieb des organisierten Sports im Freien, auch als Kontaktsport, ist in Gruppen mit bis zu 25 Personen möglich. Für den Trainingsbetrieb des organisierten Sports im Freien entfällt zusätzlich unabhängig von der Inzidenz die Testpflicht für Trainer*innen. Ein Anwesenheitsnachweis ist zu führen
Der Trainingsbetrieb des organisierten Sports in geschlossenen Räumen ist ohne Vorgabe der Gruppengröße gestattet. Die max. Zahl der Teilnehmer*innen ist hier lediglich auf eine Person je angefangene 20 Quadratmeter begrenzt. Beim Training in geschlossenen Räumen werden gültige Tests aller Teilnehmenden und Anwesenheitsnachweise vorausgesetzt. (Update 14.06.2021: Nach Rücksprache des LSB mit dem Innenministerium ist nun auch Kontaktsport in geschlossenen Räumen möglich)
Der Betreiber der Sportstätte entscheidet über die Nutzung der Umkleidekabinen und Sanitärräume. Dabei sind die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten.

Wettkämpfe im kontaktfreien und im Kontaktsport
Der organisierte Sportbetrieb außerhalb des Trainingsbetriebs im Freien, sprich Wettkämpfe im Freien, sind im Kontaktsport mit höchstens 30 Personen und im kontaktfreien Sport mit höchstens 200 Personen gestattet. Abweichend vom Training im Freien benötigen bei Wettkämpfen alle Trainer*in und die Verantwortlichen sowie alle am Wettkampf teilnehmenden Personen einen gültigen negativen Corona-Schnelltest.

Rehabilitationssport, Fitness- und Präventionskurse
Alle Sportvereine, die Rehabilitationssport anbieten, beachten bitte die Informationen des Behinderten- und Rehabilitations- Sportverband Sachsen-Anhalt:https://www.bssa.de/wp-content/uploads/2021/06/Uebersicht-zur-13.-Eindaemmungsverordnung-Stand-01.06.2021.pdf
Kurse in Fitness- und Sportstudios, in Tanz- und Ballettschulen sowie Yoga- und andere Präventionskurse dürfen unter Einhaltung des Mindestabstandes von 1,50 Metern zu anderen Personen stattfinden, vorausgesetzt werden Tests und Anwesenheitsnachweise. Auch das Training in Fitnessstudios ist mit gültigem Schnelltest, Anwesenheitsnachweis und Zugangsbeschränkung von einer Person je angefangene 20 Quadratmeter zulässig.

Schwimmtraining in Schwimmbädern und Schwimmhallen
Badeanstalten, Schwimmbäder und Heilbäder in Sachsen-Anhalt sind wieder offen. Somit ist reguläres Schwimmtraining für Vereine wieder möglich. Für Innenbereiche gilt allerdings eine Zugangsbeschränkung auf eine Person je 20 Quadratmeter. Es besteht Testpflicht und die Pflicht zum Führen eines Anwesenheitsnachweises. Der Zutritt zu Freibädern ist ohne Test möglich.

Professionell organisierte Sportveranstaltungen
Professionell organisierten Sportveranstaltungen werden professionell organisierten Kulturveranstaltungen gleichgestellt. In geschlossenen Räumen sind dabei höchstens 250 Besucher, im Freien höchstens 500 Besucher zugelassen, gültige Schnelltest und Anwesenheitsnachweise vorausgesetzt.
Gemäß § 13 Abs. 2 S. 2 wird hier zwischen Teilnehmern und Besuchern unterschieden. Daher werden bei professionell organisierten Sportveranstaltungen Teilnehmer und Besucher getrennt gezählt, also maximalen Fall Sportveranstaltungen mit 200 Teilnehmern plus 500 Zuschauern.

Wichtig
Für alle Formen des organisierten Sportbetriebs gilt auch weiterhin, dass die Nutzung der Sportanlage oder des Schwimmbades die Freigabe durch den Betreiber erfordert! Die Einhaltung eines Abstands von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen ist durchgängig sicherzustellen, soweit die Ausübung der Sportart dem nicht entgegensteht. Die Hygieneanforderungen, insbesondere die Reinigung und Desinfektion von genutzten Sportgeräten, müssen zwingend eingehalten werden!

Aktuelle Verordnungen und Erlasse
Änderungsverordnung der 13. SARS-CoV-2-EindV vom 01.06.2021
2. Amtliche Bekanntmachung (Landkreis Saalekreis) vom 07.06.2021
Regelungen für Sporthallen in Trägerschaft des Saalekreises ab dem 01.06.2021

 

2021 05 29 Schluessel FranklebenDer Sport gehört zum Ort! Getreu diesem Motto errichtete die Stadt Braunsbedra mit Unterstützung des Landes Sachsen-Anhalt den Ersatzneubau einer Zweifeldsporthalle als Domizil des SV Friesen Frankleben. Das 3,4 Mio. Euro teure Bauwerk, das zu 50 % vom Land gefördert wurde, steht kurz vor der Nutzungsfreigabe. Zur symbolischen Schlüsselübergabe an den Verein fand sich am 29.05.2021 hoher Besuch ein. Der Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt, Herr Dr. Reiner Haseloff, ließ es sich nicht nehmen, nach Frankleben zu kommen und er brachte auch seinen Amtskollegen aus Nordrhein-Westfalen Armin Laschet mit. Im Beisein des Landrates des Saalekreises Hartmut Handschak, des Stadtratsvorsitzenden der Stadt Braunsbedra Sven Czekalla, des Ortsbürgermeisters von Frankleben Günter Küster und der Präsidentin des KreisSportBundes Saalekreis Angela Heimbach konnte der Vorsitzende des SV Friesen Frankleben Jürgen Pohle den symbolischen Schlüssel für die neue Sportanlage von Bürgermeister Steffen Schmitz in Empfang nehmen. Nach Abschluss letzter Restarbeiten kann in Kürze nach 6jähriger Unterbrechung in Frankleben wieder Sport getrieben, insbesondere Handball gespielt werden.

„Der Sport verbindet die Gesellschaft und ist eine wichtige Voraussetzung für einen lebenswerten ländlichen Raum. Den Sport vor Ort zu halten ist eine Aufgabe, der sich das Land Sachsen-Anhalt gern stellt. Wir unterstützen unsere aktiven Kommunen bei der Schaffung der dazu notwendigen Voraussetzungen. Dem SV-Friesen Frankleben gratuliere ich zu dieser schönen Heimstätte und wünsche ihm viele sportliche Erfolge!“ so Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff.

Bürgermeister Steffen Schmitz äußerte: „Dass wir in Frankleben eine solche Halle bauen und so dieser Handballhochburg ein neues Heim schaffen konnten, ist eine große Leistung, an der neben der lokalen Politik, dem Sport auch unser Land mitgewirkt haben. Es ist wichtig, die kleinen Orte nicht zu vergessen und auch hier die Voraussetzungen des Zusammenlebens der Menschen zu erhalten, dafür ist der Sport unabdingbar.“

„Der Erhalt der Lebensqualität besonders in den kleinen Orten ist eine Antriebsfeder der Politik der Stadt Braunsbedra. Wenn wir uns als attraktiver Wohnstandort etablieren können, ist das eine gute Basis, den Strukturwandel zu meistern und die gesellschaftlichen Wunden, die unsere Region in den letzten Jahrzehnten erleiden musste, zu heilen.“ hob Stadtratsvorsitzender Sven Czekalla hervor.

Der Vereinsvorsitzende Jürgen Pohle nahm den Schlüssel freudig entgegen: „Wir sind dankbar und glücklich über diese neue Halle. Unsere Mitglieder mussten in den letzten Jahren viel aufopfern, um ihrem Sport nachgehen zu können. Umso mehr freuen sich alle darauf, dass die Vereinsgeschichte in Frankleben nach über 130 Jahren weitergeschrieben werden kann und die Handballtradition weiterlebt.“

Auf dem Kubak-Foto von links: Angela Heimbach (Präsidentin KreisSportBund Saalekreis), Dr. Reiner Haseloff (Ministerpräsident Sachsen-Anhalt), Steffen Schmitz (Bürgermeister Braunsbedra), Jürgen Pohle (Vorsitzender SV Friesen Frankleben), Günter Küster (Ortsbürgermeister Frankleben), Armin Laschet (Ministerpräsident Nordrhein-Westfalen), Sven Czekalla (Stadtratsvorsitzender Braunsbedra)

(Quelle: Stadt Braunsbedra / SV Friesen Frankleben)

2021 06 02 AE13EndVOAuf ihrer letzten Kabinettssitzung vor der Landtagswahl am 6. Juni hat die Landesregierung gestern die Änderungsverordnung zur 13. Landesverordnung und damit einen großen Schritt zurück in die Normalität beschlossen. Aktuelle Inzidenzwerte auf Landesebene von unter 35 ermöglichen zahlreiche weitere Öffnungsschritte. Liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in ihrem Landkreis oder ihrer kreisfreien Stadt an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 35, ergeben sich für den Sport und das Sportreiben in den Vereinen und Verbänden zusätzliche Möglichkeiten.

Da der Paragraf 8 „Sportstätten und Sportbetrieb“ nahezu unterändert bleibt, gelten für Landkreis und kreisfreie Städte mit einer eine stabile Sieben-Tage-Inzidenz unter 100, die gleichen Regeln wie seit dem 25 Mai. Paragraf 13 sieht weitergehende Öffnungsschritte bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 35 vor. Die Änderungsverordnung gilt seit dem 2. Juni und vorerst bis zum 29. Juni 2021
Hier ein Überblick:

Training im Freien und in geschlossenen Räumen
Inzidenz unter 100:
Möglich ist der Trainingsbetrieb des organisierten Sports im Freien in Gruppen bis 25 Personen ist möglich, dies gilt auch für den Kontaktsport. Für den Trainingsbetrieb des organisierten Sports im Freien entfällt zusätzlich unabhängig von der Inzidenz die Testpflicht für Trainer*innen.
In geschlossenen Räumen ist das kontaktfreie Gruppentraining bis max. 10 Personen (zuzüglich Trainer*in) möglich. Beim Training in geschlossenen Räumen werden weiter gültige Tests aller Teilnehmenden und Anwesenheitsnachweise vorausgesetzt.
Inzidenz unter 35:
Das Training im Freien bleibt bei stabilen Werten unter 35 weiterhin möglich Da die Änderungsverordnung im § 13 keine Angabe zur Gruppengröße im Freien macht, hat der LSB diesbezüglich eine Konkretisierung erbeten. Für den Trainingsbetrieb des organisierten Sports im Freien entfällt unabhängig von der Inzidenz die Testpflicht für Trainer*innen.
Der Trainingsbetrieb des organisierten Sports in geschlossenen Räumen ist bei Inzidenzwerten unter 35 ohne Vorgabe der Gruppengröße gestattet. Die max. Zahl der Teilnehmer*innen ist hier lediglich auf eine Person je angefangene 20 Quadratmeter begrenzt. Beim Training in geschlossenen Räumen werden gültige Tests aller Teilnehmenden und Anwesenheitsnachweise vorausgesetzt. (§ 13 Abs. 2 Nr. 22)

Wettkämpfe im kontaktfreien und im Kontaktsport
Inzidenz unter 100:
Der organisierte Sportbetrieb außerhalb des Trainingsbetriebs im Freien, sprich Wettkämpfe im Freien, sind mit maximal 25 Personen (einschließlich Trainer*in) möglich. Abweichend vom Training benötigen bei Wettkämpfen alle Trainer*in und die Verantwortlichen sowie alle am Wettkampf teilnehmenden Personen einen gültigen negativen Corona-Schnelltest.
Inzidenz unter 35:
Wettkämpfe im Freien sind nach der neuen Änderungsverordnung bei Inzidenzwerten unter 35 im Kontaktsport mit höchstens 30 Personen und im kontaktfreien Sport mit höchstens 200 Personen gestattet. (§ 13 Abs. 2 Nr. 23) Abweichend vom Training benötigen bei Wettkämpfen alle Trainer*in und die Verantwortlichen sowie alle am Wettkampf teilnehmenden Personen einen gültigen negativen Corona-Schnelltest.

Professionell organisierte Sportveranstaltungen
Inzidenz unter 100:
Professionell organisierte Sportveranstaltungen sind nur in Ausnahmefällen als Modellprojekte möglich, (§ 15)
Inzident unter 35:
Professionell organisierten Sportveranstaltungen werden professionell organisierten Kulturveranstaltungen gleichgestellt. (§ 13 Abs. 2 Nr.1 f). In geschlossenen Räumen sind dabei höchstens 250 Besucher, im Freien höchstens 500 Besucher zugelassen, gültige Schnelltest und Anwesenheitsnachweise vorausgesetzt.
Gemäß § 13 Abs. 2 S. 2 wird hier zwischen Teilnehmern und Besuchern unterschieden. Daher werden bei professionell organisierten Sportveranstaltungen Teilnehmer und Besucher getrennt gezählt, also maximalen Fall Sportveranstaltungen mit 200 Teilnehmern plus 500 Zuschauern.

Rehabilitationssport, Fitness- und Präventionskurse
Inzidenz unter 100:
Ärztlich verordneter Rehabilitationssport ist kontaktfrei im Freien mit bis zu 15 Personen/20 Personen in Herzgruppen (einschließlich Übungsleiter*in) und in geschlossenen Räumen mit höchstens 10 getesteten Personen zuzüglich 5/10 in Herzgruppen vollständig geimpfte bzw. genesene Personen (zuzüglich Übungsleiter*in) möglich. Bei Reha-Sport Indoor sind für alle Teilnehmenden negative Schnelltests (nicht älter als 24 Stunden) erforderlich. Der Mindestabstand von 1,5 qm ist einzuhalten.
Wichtig für alle Sportvereine, die Rehabilitationssport in Sachsen-Anhalt anbieten: Bitte die 13. Infomail des Behinderten- und Rehabilitations- Sportverband Sachsen-Anhalt vom 02.06.2021 beachten!
Inzidenz unter 35:
Kurse in Fitness- und Sportstudios, in Tanz- und Ballettschulen sowie Yoga- und andere Präventionskurse dürfen unter Einhaltung des Mindestabstandes von 1,50 Metern zu anderen Personen stattfinden, vorausgesetzt werden Tests und Anwesenheitsnachweise.
Auch das Training in Fitnessstudios ist mit gültigem Schnelltest, Anwesenheitsnachweis und Zugangsbeschränkung von einer Person je angefangene 20 Quadratmeter zulässig.
Rehabilitationssport in geschlossenen Räumen kann ohne Vorgabe der Gruppengröße durchgeführt werden, wenn durchgängig ein Abstand von mindestens 1, 5 Metern zu anderen Personen eingehalten wird. (§ 13 Abs. 2 Nr. 10)

Schwimmtraining in Schwimmbädern und Schwimmhallen
Ab Inzidenz unter 100:
Bei stabilen Inzidenzwerten unter 100 sind auch Badeanstalten, Schwimmbäder und Heilbäder in Sachsen-Anhalt wieder offen. Somit wird reguläres Schwimmtraining für Vereine wieder möglich. Für Innenbereiche gilt allerdings eine Zugangsbeschränkung auf eine Person je 20 Quadratmeter. Es besteht Testpflicht und die Pflicht zum Führen eines Anwesenheitsnachweises. (§ 4 Abs. 6 Nr. 2)

Bildungs- und Freizeitangebote für Kinder- und Jugendliche
Eine gute Nachricht vor den Sommerferien: Auch Bildungs- und Freizeitangebote, z. B. Ferienfreizeiten für Kinder und Jugendliche können unter bestimmten Voraussetzungen stattfinden. Vorausgesetzt werden Anwesenheitsnachweise und Schnelltests zu Beginn eines Angebotes bzw. alle 48 Stunden bei Angeboten mit Übernachtung. (§ 4 Abs. 4 Nr. 5 und 9e, § 5)
Inzidenz unter 100:
Angebote der Kinder- und Jugendarbeit sind möglich. Öffentliche und private Bildungseinrichtungen dürfen für Gruppen bis zehn Personen zuzüglich der Lehrkraft öffnen. (§ 4 Abs. 4 Nr. 5 und 9e)
Inzidenz unter 35:
Öffentliche und private Bildungseinrichtungen können ohne Vorgabe der Gruppengröße geöffnet werden. Die Öffnung von Ferienlagern als „Einrichtung“ ist gestattet. Bei der Nutzung von Sportstätten im Rahmen von Ferienfreizeiten kann von oben genannten Maßgaben zum Sport- und Trainingsbetrieb abgewichen werden, soweit die pädagogische Zielrichtung dies erfordert. (§ 13 Abs. 2 Nr. 11 und 24)

+++ Wichtig +++ Wichtig+++:
Für alle Formen des organisierten Sportbetriebs gilt auch weiterhin, dass die Nutzung der Sportanlage oder des Schwimmbades die Freigabe durch den Betreiber erfordert! Die Einhaltung eines Abstands von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen ist durchgängig sicherzustellen, soweit die Ausübung der Sportart dem nicht entgegensteht. Die Hygieneanforderungen, insbesondere die Reinigung und Desinfektion von genutzten Sportgeräten, müssen zwingend eingehalten werden!
Bei allen Vorgaben von Gruppengrößen oder Personenzahlen für Training und Wettkampf zählen genesene und vollständig geimpfte Personen nicht mit!

(Quelle: LSB Sachsen-Anhalt)

 

2021 05 25 Lockerungen3Auch im Saalekreis greifen seit dem 25.05.2021 die Regelungen der 13. Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Sachsen-Anhalt. Die Auswirkungen für den Sport und das Sportreiben haben wir noch einmal zusammengefasst.

Training und Wettkämpfe im Freien bis 25 Personen möglich
„Individualsport ist weiter möglich, ebenso der Trainingsbetrieb des organisierten Sports im Freien in Gruppen bis 25 Personen, dies gilt auch für den Kontaktsport. Nur die Trainer und Verantwortlichen benötigen einen gültigen negativen Corona-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden). Zusätzlich ist nun außerhalb des Trainingsbetriebs organisierter kontaktfreier Sportbetrieb im Freien mit höchstens 25 Personen erlaubt. Hier benötigen alle Personen einen Test“, so lautet die offiziellen Pressemitteilung des Landes. Das heißt im Klartext für Sportvereine: Nicht nur das Training, sondern auch Wettkämpfe im Freien mit maximal 25 Personen (einschließlich Trainer*in) sind möglich. Im Unterschied zum Training benötigen beim Wettkampf aber nicht nur die Trainer*in und die Verantwortlichen, sondern alle am Wettkampf teilnehmenden Personen einen gültigen negativen Corona-Schnelltest. Hier sind auch sogenannte Selbsttest möglich. Diese sind unter Aufsicht eines durch den Vereinsvorstand benannten Verantwortlichen (Hygienebeauftragte) durchzuführen und zu bestätigen.

Kontaktfreier Sport Indoor mit max. 10 Personen
Laut Pressemitteilung des Landes ist auch „im Innenbereich der Trainingsbetrieb des organisierten kontaktfreien Sports in Gruppen erlaubt, wobei die zulässige Personenzahl auf eine Person je 20 angefangene m², höchstens aber auf 10 Personen begrenzt ist.“ Demnach ist auch in Sporthallen und anderen Indoor-Sporträumen das kontaktfreie Gruppentraining bis max. 10 Personen (zuzüglich Trainer*in) möglich, wenn je Person 20 m² Hallenfläche zur Verfügung stehen. Als kontaktfreier Sport gelten auch kontaktfreie Trainingsformen von klassischen Kontaktsportarten. Alle Teilnehmenden müssen einen negativen Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) nachweisen.

Reha-Sport Oudoor mit max. 25 und Indoor mit max. 10 Personen
Ärztlich verordneter Rehabilitationssport ist kontaktfrei im Freien mit bis zu 25 Personen (einschließlich Trainer*in) und in geschlossenen Räumen mit höchstens 10 Personen (zuzüglich Trainer*in) möglich. Bei Reha-Sport Indoor sind für alle Teilnehmenden negative Schnelltests (nicht älter als 24 Stunden) erforderlich.

Schwimmtraining für Vereine wird wieder möglich
Bei stabilen Inzidenzwerten unter 100 sind auch Badeanstalten, Schwimmbäder und Heilbäder in Sachsen-Anhalt wieder offen. Somit wird reguläres Schwimmtraining für Vereine wieder möglich. Für Innenbereiche gilt allerdings eine Zugangsbeschränkung auf eine Person je 20 Quadratmeter. Es besteht Testpflicht und die Pflicht zum Führen eines Anwesenheitsnachweises.

Wichtig: Für alles bisher genannten Formen des organisierten Sportbetriebs gilt auch weiterhin, dass die Nutzung der Sportanlage oder des Schwimmbades die Freigabe durch den Betreiber erfordert!

Bei Inzidenzwerten unter 50 sind auch Zuschauer möglich
Sinkt die Inzidenz im Landkreis unter 50, sind im Trainingsbetrieb des organisierten Sports auch Zuschauer zugelassen und zwar maximal 100 im Außen- und maximal 50 im Innenbereich. Auch hier sind ein gültiger Schnelltest und die Möglichkeit der Kontaktnachverfolgung zwingend erforderlich.

Vollständig Geimpfte und Genesene von Testpflicht ausgenommen
Die erforderlichen Anwesenheitsnachweise und Nachweise der Selbst- bzw. Schnelltests bleiben generell bestehen. Wo eine Testpflicht vorgesehen ist, sind Personen, die über einen vollständigen Impfschutz gegen das Corona-Virus verfügen genauso wie nachweislich Genesene ausgenommen. Ein vollständiger Impfschutz oder die überstandene Infektion muss dort, wo eine Testpflicht vorgeschrieben ist, schriftlich oder in digitaler Form nachgewiesen werden.

Folgende Verordnungen und Informationen zu beachten:
13. SARS-CoV-2-EindV gültig ab 25.05.2021
8. Rechtsverordnung des Landkreises Saalekreis gültig ab 25.05.2021
Regelungen für Sporthallen in Trägerschaft des Saalekreises ab dem 01.06.2021

 

Minikids© im Saalekreis

Logo MinikidsDie Bewegungs-förderung von Kindern (3 bis 6 Jahre) steht im Fokus, indem sie spielerisch an den Sport herangeführt werden. Dabei wird besonderer Wert auf eine breitensportliche Ausbildung gelegt.

MAXIKIDS im Saalekreis

Maxikids120Hier stehen die 7 bis 14jährigen Kinder und Jugendlichen im Fokus. Das Projekt soll dem Bewegungsmangel und dem daraus resultierenden Übergewicht entgegenwirken. Ziel ist die Vermittlung einer gesundheitsorientierten Lebensgestaltung.

Suchtprävention

Suchtprävention der AWO Halle-Merseburg e.V.»Die Erfahrung sollte ein Leuchtturm sein, der uns den Weg weist, kein Liegeplatz, an dem man festmacht.« Wir bieten seit 2009 Informationen, Aktionen und Veranstaltungen rund um das Thema Sucht und Suchtprävention.

MuT

mutMenschlichkeit und Toleranz im SportDer Sport steht für demokratische Werte wie Fair Play, Offenheit und Toleranz und verfügt über ein großes Potenzial, diese auch zu vermitteln und zu festigen. Aber der organisierte Sport ist auch ein Spiegelbild der Gesellschaft.

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