2019 06 22 KKJSAm vergangenen Wochenende gingen die ersten Kinder und Jugendlichen an den Start, um die Sieger und Platzierten in insgesamt 17 Sportarten zu ermitteln. Zur 13. Auflage der größten Sportveranstaltung im Kinder- und Jugendsport gelang es den Kreisfachverbänden in Zusammenarbeit mit dem KreisSportBund Saalekreis erneut die Endkämpfe beinah komplett an einem Wochenende durchzuführen. Lediglich Behindertensport, Judo und Schwimmen werden wegen Terminüberschneidungen erst am Folgewochenende ausgetragen.
Der KSB, als Initiator, verspricht sich durch dieses Format, den teilnehmenden Nachwuchssportlern die verdiente Aufmerksamkeit und Anerkennung zu Teil werden zu lassen. Anlässlich des 100-jährigen Vereinsjubiläums des mitgliedsstärksten Sportvereins im Saalekreis, dem TSV Leuna, wurden einige Sportarten der Kreis- Kinder- und Jugendspiele (KKJS) in den Sportstätten der Stadt Leuna ausgetragen. Los ging es am Samstag, den 22.06.2019 mit den Wettkämpfen im Fußball, Handball, Streetball, der Leichtathletik und dem Rettungsschwimmen in und um die Sportstätte der Jugend (Emil-Fischer-Straße). Zur offiziellen Eröffnung um 9.30 Uhr begrüßte das Orga-Team des KreisSportBundes Saalekreis dann rund 600 Sportlerinnen und Sportler sowie einige Ehrengäste. Der 1. Vizepräsident, Olaf Hilbig, hieß den Vorstandsvorsitzenden der Saalesparkasse, Dr. Jürgen Fox, die Leiterin des Amts für Bildung im Saalekreis, Annett Hellwig, die Landtagsabgeordnete (DIE LINKE) Kerstin Eisenreich sowie die Bürgermeisterin der Stadt Leuna, Dr. Dietlind Hagenau, herzlich willkommen.
Traditionell wurden die KKJS wieder genutzt, um die an die Eliteschulen des Sports delegierten Sportlerinnen und Sportler zu verabschieden. Während zwei von sieben angehenden Sportschülern zur Eröffnung vom KSB-Vizepräsidenten, Hartmut Becker, beglückwünscht wurden (Phil Riesner - VfB IMO Merseburg und Rana Maria Al Hashim - Fechtgemeinschaft "Merseburger Raben" 1990), ehrte man vier Leichtathleten (Stella Hoffmann und Charlotte Zeigermann – beide Sport- u. Spielverein 90 Landsberg, Eik Steinhof - SV 1885 Teutschenthal, Til Stephan - SV Braunsbedra) und einem Skilangläufer (Rudolf Dohnal – TSV Leuna) an den jeweiligen Wettkampfstätten zur Siegerehrung. Bei einem Sportstättenrundgang überzeugten sich anschließend die teilweise neuen KSB- Präsidiumsmitglieder gemeinsam mit der Vorsitzenden der Sportjugend, Silvana Günther, von der Leistungsfähigkeit der jungen Sportlergeneration. Am Nachmittag und dem Folgetag besuchte man dann ebenso die KKJS im Schach, Volleyball, Badminton und Reiten/Voltigieren sowie Ringen, Tischtennis, Stand-Up Paddling (erstmals im Programm der KKJS) und die Kegler, welche allesamt in Merseburg ausgerichtet wurden.
Dass die Sportveranstaltung nicht nur von Vereinssportlern genutzt wird, beweisen uns die Wettkämpfe im Kegeln. Im Kegelparadies Merseburg beteiligten sich elf Schulen mit 36 Kindern und Jugendlichen als AG-Mitglied, um sich im Wettbewerb der Schüler zu messen. Das Turnier für aktive Vereinsmitglieder fand anschließend statt. Diese Teilnehmerzahlen zeigen, dass die Einbeziehung von Arbeitsgemeinschaften (AG) durch die Kooperationen von Sportverein und Bildungsstätte funktionieren kann. Obgleich die Teilnehmerzahlen ausbaufähig sind und die Verantwortlichen sich eine größere Beteiligung der Schulen in weiteren Sportarten wünschen würden.
Der Veranstalter bedankt sich bei allen Ehrenamtlichen der ausrichtenden Kreisfachverbände und/oder Sportvereinen, die es geschafft haben, den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben sich im sportlichen Wettkampf miteinander zu messen und zugleich einen erfolgreichen sportlichen Schulabschluss zu erleben.
Alle Ergebnisse sind HIER zu finden!

2019 06 15 Kita SF NiembergNachdem 160 Vorschulkinder aus den Kitas des südlichen Saalekreises bereits ihr Sportfest vor zehn Tagen in Merseburg absolvierten, kamen am Samstagvormittag, des 15.06.2019 die Vorschulkinder aus Landsberg und Umgebung nach Niemberg, um sich im Springen, Werfen und Laufen zu messen. Traditionell wurde das Kita-Sportfest ins Vereinssportfest vom TSV 1910 Niemberg e.V. eingebettet.
Aufgrund der sommerlichen Temperaturen sagten kurzerhand drei Einrichtungen ihre Teilnahme ab, sodass kurz nach 10.00 Uhr leider nur sechs Kindertagesstätten auf den Sportplatz „Zum Gemsenberg“ einmarschierten. Der Stimmung tat die mangelnde Beteiligung jedoch keinen Abbruch. Zur Eröffnung der 7. Auflage des Niemberger Kita-Sportfestes begrüßte die Vereinsvorsitzende, Elke Creutzmann, ganz herzlich die rund 70 Kinder mit ihren Erzieherinnen und Eltern sowie die angereisten Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft und Sport. Neben einer Vertreterin des Bundestagsabgeordneter der CDU, Christoph Bernstiel, ließen es sich die neue Bürgermeisterin der Stadt Landsberg, Anja Werner, sowie der Ortsbürgermeister aus Niemberg, Christian Kupski nicht nehmen den 6 und 7jährigen viel Erfolg zu wünschen. Als größter Förderer des Sports im Landkreis freute man sich ebenso über den Besuch der Sparkassen-Filialleiterin aus Landsberg, Daniela Tauber. Als der Präsidentin des KreisSportBundes, Angela Heimbach, vom Staffelsieger 2018 der Wanderpokal übergeben wurde, schloss man mit dem Entzünden der Olympiaflamme, dem Hissen der Olympischen Fahne und dem Aufsteigen der Friedenstauben die Eröffnungszeremonie ab.
Bevor sich die Mädchen und Jungen an die Stationen Ballwurf, Standweitsprung und 30 m Lauf begaben, erfolgte eine gemeinsame Erwärmung durch die vereinseigenen Übungsleiterin im Kinderturnen, Ines Bertz.
Dank der Unterstützung vieler ehrenamtlicher Helfer des TSV 1910 Niemberg e.V. hatten bereits 11.45 Uhr alle Teilnehmer ihre Stationen durchlaufen und konnten sich auf der Sparkassen-Hüpfburg austoben oder auf den abschließenden Staffellauf vorbereiten. Zur Hindernis-Sprint-Staffel, bei der jeweils sechs Kinder pro Kita antraten, um die 30 m Strecke schnellstmöglich zu bewältigen, gaben die Vorschulkinder unter dem tosendem Applaus und lautstarken Anfeuerungen der Zuschauer nochmal alles. Am Ende entschied nur jeweils eine Sekunde über die Sieger und Platzierten. Wie im Vorjahr überwand die Kita “Pusteblume“ aus Landsberg in 44 Sekunden die Hürden am schnellsten und durfte damit den Wanderpokal wieder mit nach Hause nehmen. Nachdem alle teilnehmenden Kinder eine Teilnehmermedaille und –urkunde erhielten, lagen zur Siegerehrung für die besten drei Mädchen und Jungen der Einzeldisziplinen noch Gold-, Silber- und Bronzemedaillen sowie Sachpreise der Saalesparkasse bereit. Herausragende Leistungen vollbrachte der 7-jährige Amadeus Seidensticker aus der Kita „Sonnenkäfer“ in Wettin-Löbejün OT Gimritz. Er landete sowohl im Ballwurf und Standweitsprung als auch im 30 m Sprint auf dem Podest.
Kurz vor 13.00 Uhr war das 7. Niemberger Kita-Sportfest dann schon wieder Geschichte. Und während die Organisatoren bereits nach einem geeigneten Termin für die nächste Auflage schauten, reisten die Vorschulkinder glücklich und zufrieden ab.
Wir bedanken uns bei folgenden Einrichtungen für die Teilnahme: Kita „Froschkönig“ Plößnitz, Kita "Pusteblume" Landsberg, Kita "Regenbogen" Niemberg, Kita "Zwergenhausen" Oppin, Kita "Zwergenland" Schwerz (Stadt Landsberg) sowie Kita "Sonnenkäfer" Gimritz (Stadt Wettin-Löbejün)
Um im Jahr 2020 wieder mehr Vorschulkinder zum Sportfest zu locken, will man es nun wie in Merseburg an einem Nachmittag unter der Woche versuchen. Der genaue Termin des 8. Kita-Sportfestes geht den Kitas umgehend zu.

2019 06 14 DSA TagDas Wetter hatte beim vierten Tourstopp des Deutschen Sportabzeichens am 14. Juni von Anfang an für tolle Stimmung gesorgt. Schon um 8 Uhr morgens war das Stadtstadion in Merseburg rappelvoll. Hunderte hochmotivierte und gut gelaunte Mädchen und Jungen aus 18 Schulen verteilten sich auf die verschiedenen Sportabzeichen-Stationen. 1.500 Schülerinnen und Schüler am Vormittag und ca. 200 Vereins- und Breitensportler am Nachmittag nutzen den Tag für ihren ganz persönlichen Fitnesstest.
Und immer mittendrin die Sportbotschafter, die den Kindern Tipps für ihre Sportabzeichen-Prüfungen gaben und sie anfeuerten. Der Olympiazweite im Zehnkampf von Atlanta 1996 Frank Busemann freute sich als kinder+Sport-Botschafter über die Sportbegeisterung der Kinder. Moderatorin Miriam Höller war als Botschafterin für Ernsting's family schnell von Mädchen und Jungen umringt, die ihr gespannt zuhörten. Bobsportler Thorsten Margis feierte seine Premiere als Botschafter für die Sparkassen-Finanzgruppe und mischte sich sofort unter die Menge. Alle drei Unternehmen gehören wie die Krankenkasse BKK24 zu den Nationalen Förderern des Deutschen Sportabzeichens.
Thorsten Margis - ein Olympiaheld zum Anfassen
„Ich weiß noch wie toll ich es selbst fand, wenn ich als Kind Sportler kennengelernt habe, die Medaillen geholt haben", erinnerte sich Thorsten Margis. Er findet es wichtig, als Leistungssportler Vorbild zu sein und war froh, dass er zum Tourstopp in Merseburg kommen konnte, weil er im Sommer nicht so viel unterwegs ist wie im Winter. Außerdem hatte er keinen weiten Weg. Der Doppelolympiasieger im Zweier- und Viererbob von Pyeongcheng 2018 lebt in Halle und studiert in Merseburg Maschinenbau.
„Als Wintersportler ist es mir bei 22 Grad morgens um 9 Uhr schon ein bisschen zu warm", sagte Thorsten Margis mit einem Lachen. „Aber ich muss auch sonst bei 35 Grad Athletiktraining machen." Das Deutsche Sportabzeichen kennt der 29-Jährige noch aus seiner Schulzeit, wo er mit der Klasse jedes Jahr die Prüfungen dafür abgelegt hat. Auch in Merseburg bei der Sportabzeichen-Tour machte er selbst mit. Allerdings musste er als Spitzensportler dabei aufpassen, dass er sich nicht verletzt.
Bevor Thorsten Margis 2011 zum Bobsport wechselte, war er in der Leichtathletik als Zehnkämpfer aktiv. Seine beste Platzierung schaffte er 2008, als er bei den U20-Weltmeisterschaften im Zehnkampf auf den vierten Platz kam. Das ist nicht untypisch. Viele Anschieber beim Bobsport kommen aus der Leichtathletik, so Thorsten Margis. Die Unterschiede im Zweier- und Viererbob sind dabei nicht zu unterschätzen, erklärte der Anschieber von Bobpilot Francesco Friedrich noch, bevor er sich wieder auf das Coaching der Kinder konzentrierte. Im Viererbob, wo es drei Anschieber gibt, sind besonders Teamwork und Koordination gefragt.
Merseburg feierte das 150. Jubiläum
Das gilt auch für die Organisation eines großen Sport-Events wie der Sportabzeichen-Tour des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). „Merseburg trägt heute den 150. Tourstopp aus und ist schon zum zweiten Mal Gastgeber für die Sportabzeichen-Tour - das zeigt, auf uns ist Verlass!", sagte die Präsidentin des KSB Saalekreis Angela Heimbach bei der offiziellen Eröffnung. „Die Sportabzeichen-Tour ist ein wunderbares Fenster, um in der Breite für Bewegung zu begeistern", betonte Andreas Silbersack, der in Merseburg gleich in dreifacher Funktion vor Ort war, um die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu begrüßen: Als Präsident des LSB Sachsen-Anhalt, als DOSB-Vizepräsident Breitensport und Sportentwicklung sowie als Vizepräsident von Special Olympics Deutschland. Er bedankte sich bei allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihr Engagement.
Mitgebracht hatte er auch eine Freundin der Familie, die aus Brasilien stammt und in Lissabon lebt. Isabella Vieira-Botelho wollte sich anschauen, wie man in Deutschland ein so großes Sportevent organisiert und war vom Tourstopp in Merseburg beeindruckt. Auf die Frage, wie es ihr gefällt, antwortete sie den Journalisten: „It`s amazing."
Außergewöhnlicher Einsatz für den Sport
Eine die beim KSB Saalekreis seit Jahren als Kampfrichterin und Helferin das Deutsche Sportabzeichen unterstützt ist Silvana Günther. Die 39-Jährige ist Vollzeit berufstätig, trainiert als Übungsleiterin beim SV Merseburg 99 die C-Jugend, ist seit 16 Jahren im KSB Saalekreis aktiv und seit acht Jahren Vorsitzende der Sportjugend. Sie wurde in Merseburg im Rahmen der Kampagne „Engagement macht stark!“ vom DOSB gemeinsam mit dem diesjährigen Themenpartner Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) für ihren Einsatz im Sport gewürdigt. Am Nachmittag war sie selbst mit ihrem Co-Trainer und zwei Fußballern beim „Team Fit"-Wettbewerb am Start und könnte einen tollen zweiten Platz feiern. Sieger wurde das Familien-Team „Die flotten vier“. Mit dem Wettbewerb „Team fit“ schaffte es der KSB Saalekreis von 14 bis 18 Uhr gezielt Familien, Freunde, Nachbarn oder Kollegen zu motivieren, gemeinsam als Viererteam beim Deutschen Sportabzeichen anzutreten. Alle Teammitglieder mussten jeweils eine Prüfung in den Sportabzeichen-Disziplinen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination ablegen. Zusatzpunkte konnten sie im 30-Meter-Vierer-Ski-Sprint sammeln. Als Prämien gab es attraktive Gutscheine.
(Quelle: Wirkhaus / Frank Löper)
Zahlreiche Bilder sind HIER zu finden!
Eine Bericht des Offenen Kanals Merseburg-Querfurt ist HIER zu sehen!

 

2019 06 13 Vorbericht SportabzeichemtagDer KSB Saalekreis und der LSB Sachsen-Anhalt erwarten am morgigen 14. Juni ab 8 Uhr im Stadtstadion Merseburg rund 2.000 aktive Sportlerinnen und Sportler, davon rund 1.700 aus Schulen zum 150. Event in der Geschichte der Sportabzeichen-Tour des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Schirmherr der Veranstaltung ist Marathon-Doppel-Olympiasieger Waldemar Cierpinski. Mit Bobsport-Doppel-Olympiasieger Thorsten Margis aus Halle und dem ehemaligen Weltklasse-Zehnkämpfer Frank Busemann ist weitere Sportprominenz zur Unterstützung der Breitensportler am Start.
Bereits ab 8 Uhr morgens werden im Stadtstadion und in der Schwimmhalle Merseburg Prüfungen für das Deutsche Sportabzeichen abgenommen. Um 9 Uhr steht dann die offizielle Eröffnung mit Angela Heimbach, Präsidentin des KSB Saalekreis und Andreas Silbersack auf dem Programm, der gleich in dreifacher Funktion in Merseburg vor Ort ist: Als Präsident des LSB Sachsen-Anhalt, als DOSB-Vizepräsident Breitensport und Sportentwicklung sowie als Vizepräsident von Special Olympics Deutschland.
Wie man sich richtig aufwärmt zeigen im Anschluss auf der Bühne die Botschafter der Nationalen Förderer des Deutschen Sportabzeichens: „Dienstältester" ist kinder+Sport-Botschafter Frank Busemann. Der frühere Weltklasse-Zehnkämpfer ist 2019 schon im elften Jahr mit der Sportabzeichen-Tour unterwegs. Speakerin und Moderatorin Miriam Höller kommt als Botschafterin für Ernsting's family nach Merseburg und zum ersten Mal überhaupt ist Bobsportler Thorsten Margis als Botschafter für die Sparkassen-Finanzgruppe im Einsatz. Als Anschieber im Zweier- und Viererbob hatte er mit Pilot Francesco Friedrich bei den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang gleich zwei Mal Gold geholt.
Am Nachmittag sind dann von 14 Uhr bis 18 Uhr alle eingeladen, das Deutsche Sportabzeichen abzulegen. Als zusätzlichen Anreiz haben die Organisatoren für den 14. Juni den Wettbewerb „Team Fit" ausgerufen. Familien, Freunde, Nachbarn oder Kollegen können als Viererteam antreten, mindestens zwei von ihnen müssen 18 Jahre oder älter sein. Jeder von ihnen muss jeweils eine Prüfung in den Sportabzeichen-Disziplinen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination ablegen. Zusatzpunkte können die Teams im 30-Meter-Vierer-Ski-Sprint sammeln. Zu gewinnen gibt es attraktive Gutscheine.
Neben den Sportabzeichen-Prüfstationen laden eine Hindernisbahn, Hüpfburgen, das Tapping Board und die Wurfwand der Sparkassen-Finanzgruppe und der Ernsting's family-Parcours zum Spielen und Spaß haben ein. Der LSB präsentiert seine Projekte „Menschlichkeit und Toleranz im Sport" (MuT) und „Stark" und auch die Polizei und die DLRG stellen ihre Arbeit vor.
Im Rahmen der Initiative „Engagement macht stark!" unterstützt die Sportabzeichen-Tour 2019 die „Woche des bürgerschaftlichen Engagements" und würdigt bei allen Tourstopps besonders engagierte Ehrenamtliche. In Merseburg wird die Vorsitzende der Sportjugend Silvana Günther geehrt, die in ihrer Freizeit außerdem eine Kindergruppe im Fußball trainiert und sich seit vielen Jahren als Kampfrichterin und Helferin für das Deutsche Sportabzeichen einsetzt.

2019 06 05 Kita SF MerseburgDer KSB Saalekreis e.V. lud traditionell alle Kindereinrichtungen am Mittwochnachmittag (05.06.2019) zu seinem Kita-Sportfest ein. Bereits zum 10. Mal organisierte dieser die Veranstaltung für Vorschulkinder, welche sich im Laufen, Springen und Werfen messen können.
Bei den vorausgesagten Temperaturen über 30 Grad stand das Telefon in der KSB-Geschäftsstelle in den Tagen zuvor nicht still. Entweder war es einer der 20 angemeldeten Kitas oder die Freiwillige Feuerwehr Merseburg. Während einige Kitas wissen wollten, ob das Sportfest bei dem Wetter stattfinden wird, teilten andere ihre Nichtteilnahme wegen krankgeschriebener Erzieher und besorgter Eltern bzw. fehlender Kinder mit. Da eine Absage für die Organisatoren nicht in Frage kam, wurde kurzfristig nach Möglichkeiten einer Abkühlung gesucht. Dank der Freiwilligen Feuerwehr und des Merseburger Wasserversorgers konnten Fontänen aufgestellt werden. Die MIDEWA sorgte zudem mit ihrer Wasserbar für reichlich trinkbares Leitungswasser zum Nulltarif. Und wer dann noch nicht genug hatte, erfrischte sich beim Imbiss des GEISELTALevent mit einer kalten Fassbrause.
Letztlich wagten sich insgesamt 160 Vorschulkinder aus 15 Kindereinrichtungen (von angemeldeten 265 Kindern aus 20 Kitas) an diesen Nachmittag ins Merseburger Stadtstadion. Trotz der Hitze zeigten die 5-7jährigen ihr sportliches Können und erreichten erstaunliche Weiten bzw. Zeiten. Davon überzeugten sich auch einige Ehrengäste. Zur Eröffnung begrüßte die KSB-Präsidentin, Angela Heimbach, die Vertreter der Stadt Merseburg, Thomas Nemson (Sportamtsleiter) und Iris Brakopp (Sachbearbeiterin Kindereinrichtungen), die Bürgermeister aus Braunsbedra, Steffen Schmitz, und Torsten Ringling aus Schkopau sowie Petra Sauerbier vom Landkreis (Referat Wirtschaftsförderung, Bereich Kultur und Sport). Des Weiteren ließ es sich Tino Grund als Gebietsdirektor der Saalesparkasse nicht nehmen das Sportfest zu besuchen. Als größter Förderer des Sports im Saalekreis stattete das Geldinstitut alle Platzierten der drei Einzeldisziplinen mit Sachpreisen aus.
Doch nicht nur die besten Mädchen und Jungen erhielten für ihre Leistung im 30m Sprint, Schlussweitsprung und Ballwurf eine Gold-, Silber- oder Bronzemedaille; an diesem Nachmittag sollten alle Teilnehmer Sieger sein, sodass es wieder für jeden eine Teilnehmerurkunde und –medaille gab. Wer die sportlichste oder zumindest die schnellste Kita im Landkreis war, zeigte sich dann in der Abschluss-Pendelstaffel. Hier traten jeweils acht Kinder pro Einrichtung an, um eine Hindernis- bzw. Flachstrecke von jeweils 30m zurückzulegen. Unter tosendem Applaus und Anfeuerungen des Publikums wurden die Kids nun nochmals zu Höchstleistungen angespornt. Am Ende jubelte die Kita „Unterm Regenbogen“ aus Merseburg, welche den Staffellauf in 57 Sekunden absolvierte und freute sich erstmals über den Gewinn des Wanderpokals. Diesen hatte die Kita „Kuschelbär“ aus Raßnitz als Staffelsieger 2018 symbolisch zum Stadioneinmarsch aller Kitas um 14.00 Uhr freigeben. Als Titelverteidiger waren es die Kuschelbären, die das 10. Kita-Sportfest mit dem Einlauf der Fahnenträger und dem Entzünden des olympischen Feuers eröffneten. Mit selbstgebastelten Namensschildern stolzierten die Vorschulkinder der 15 Kindertagesstätten ins Stadion ein und präsentierten sich dem Publikum aus Eltern, Großeltern und Freunden. Nach einer kurzen Erwärmung durch den Landesturnverband Sachsen-Anhalt e.V. ging es anschließend für alle an die fünf Spiel- und Sportstationen.
Der KreisSportBund Saalekreis e.V. dankt neben den Sponsoren (Saalesparkasse, AOK Gesundheitskasse, MIDEWA) vor allem auch allen fleißigen Helfern (Sportjugend Saalekreis, Schüler/innen der Dürer-Sekundarschule Merseburg sowie Kampfrichter unserer Leichtathletik-Vereine) und der Freiwilligen Feuerwehr Merseburg für ihre Unterstützung, ohne die das Sportfest nicht in diesem Maße durchzuführen gewesen wäre.
Folgende Kitas waren dabei: Kita "Flax und Krümel", Kita "Anne Frank", Kita "Spatzennest", Kita "Unterm Regenbogen", Kita "Feldmäuse", Kita "Knirpsenland", Kita "Am Weinberg", Integrative Kindertagesstätte "Kinderland", Kita Meuschau, Kita "Buratino" (alle aus Merseburg), Kita "Kuschelbär" (aus Schkopau), Kita "Seepferdchen" und Kita "Mäuseland" (aus Braunsbedra), Integrative Kindertagesstätte "Sonnenkäfer" (aus Querfurt), Kindertagesstätte "Sonnenblick" (aus Goethestadt Bad Lauchstädt)

Minikids im Saalekreis

Logo MinikidsDie Bewegungs-förderung von Kindern (3 bis 6 Jahre) steht im Fokus, indem sie spielerisch an den Sport herangeführt werden. Dabei wird besonderer Wert auf eine breitensportliche Ausbildung gelegt.

Integration durch Sport

Logo IdSZiel des Programms ist die Integration von Menschen mit Migrations-hintergrund durch und in den Sport. Die Arbeitsweise des Programms beruht auf dem Netzwerkprinzip und fokussiert sich auf trägerübergreifende Projekte.

Suchtprävention

Suchtprävention der AWO Halle-Merseburg e.V.»Die Erfahrung sollte ein Leuchtturm sein, der uns den Weg weist, kein Liegeplatz, an dem man festmacht.« Wir bieten seit 2009 Informationen, Aktionen und Veranstaltungen rund um das Thema Sucht und Suchtprävention.

MuT

mutMenschlichkeit und Toleranz im SportDer Sport steht für demokratische Werte wie Fair Play, Offenheit und Toleranz und verfügt über ein großes Potenzial, diese auch zu vermitteln und zu festigen. Aber der organisierte Sport ist auch ein Spiegelbild der Gesellschaft.